Marmot Daunenjacken und Winterjacken

Die Daune ist ein hervorragend isolierendes NaturmaterialUm bei winterlicher Kälte adequat gekleidet zu sein, greift man am besten zu einer bewährten Marmot Daunenjacke mit hochwertiger Isolation und funktionalen Details. Die aufwendige Herstellung der klassischen Daunenjacke und ihrem Kunstfaser-Pendant gehört seit Jahrzehnten zu den Kernkompetenzen von Marmot.


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Wie funktioniert eine Marmot Daunenjacke?

Wie der Name schon sagt, ist eine Daunenjacke mit einer Isolationsschicht aus Daunen ausgestattet, die zumeist von Gänsen stammen und sich durch hohe Bauschkraft auszeichnen und damit eine besonders gute Wärmedämmung bieten. Zudem ist das Naturmaterial hochflexibel, extrem komprimierbar und wortwörtlich federleicht. Um die Füllung zu stützen und vorm Zusammendrücken zu schützen, wird ein geringer Federanteil beigemischt, meist zwischen fünf und zehn Prozent. So entstehen in der Füllung der Daunenjacke zahllose winzige Zwischenräume, die eine Abgabe der Körperwärme nach außen effektiv verhindern. Zusätzlich wird das Material durch abgesteppte Kammern unterteilt und so am Zusammenrutschen gehindert.

Ist jede Daunenjacke wetterfest?

Feuchtigkeit durch Regen und Schnee ist die größten Feinde der Daune, da sie nur im trockenen Zustand optimal isoliert. Dementsprechend muss die Füllung der Daunenjacke vor Nässe geschützt werden. Generell kann man verschiedene Typen der Daunenjacke mit jeweils unterschiedlichem Anwendungsspektrum unterscheiden:

       
  • Funktionelle Zwischenschicht mit DaunenanteilMidlayer: Als Zwischenschicht dienende Daunenbekleidung ist meist nur an Vorder- und Rückseite isoliert, während die Ärmel aus atmungsaktivem Stoff bestehen. Diese Art der Daunenjacke ist selten wasserresistent und wird als Wärmeschicht etwa beim Wintersport an sehr kalten Tagen unter der Skijacke getragen, was durch die Kombination von gefüllten und dampfdurchlässigen Flächen begünstigt wird.
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  • Klassische Daunenjacke mit wasserabweisender OberflächeWasserabweisende Daunenjacke: Bei diesem Modell sind für gewöhnlich auch die Ärmel und der Kragen mit Daunen gefüllt, die Außenseite der Jacken ist zwar wasserabweisend behandelt, hält stärkerem Regen aber nicht stand. Diese Art von Marmot Daunenjacken ist für Tage geignet, an denen die Temperatur klar unter Null bleibt und nur mit mäßigem Niederschlag in Form von Schnee zu rechnen ist. Auf der Habenseite punkten die Jacken dafür mit sehr geringem Gewicht und angenehmen Körperklima.
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  • Wetterfeste Daunenjacke für höchste AnsprücheWetterfeste Daunenjacke: Sozusagen die Königsklasse der Winterbekleidung und eine Spezialität von Marmot ist die Daunenjacke mit allwettertauglicher Außenseite, die also auch Regen und Schneeschauer in jeglicher Stärke verträgt. Für ambitionierte Touren im alpinen Bereich oder bei wechselhaftem, nasskalten Wetter sind diese Jacken optimal geeignet. Der Rundumschutz sorgt dabei aber für ein höheres Gewicht und einen komplexen Herstellungsprozess.

Wie verarbeitet Marmot die Daunen?

Die Gänsedaunen, die in den Winterjacken von Marmot Verwendung finden, sind ein Nebenprodukt der Geflügelzucht von Gänsen, die als leckerer Braten auf den Tisch kommen. Marmot gibt an, dass die Tiere im Freiland aufwachsen und artgerecht gehalten werden.

Die verarbeiteten Daunen durchlaufen anschließend ein mehrstufiges Testverfahren beim Zulieferer und bei Marmot selbst, um höchste Reinheit und Qualität sicherzustellen. Die exakt passende Menge dieses scheinbar schwer zu quantifizierenden Füllmaterials wird mittels eines industrieweit standardisierten Verfahrens angemessen und in Kubikzoll - oder englisch Cubic Inches, kurz cuin - angegeben. Marmot garantiert die Verarbeitung der angegebenen Mindestmenge in jeder Daunenjacke, häufig werden die Werte sogar etwas übertroffen. Im folgenden Video wird das Messverfahren vom Marmot Daunenexperten Randy Verniers veranschaulicht.

Welche Alternativen zur Daunenjacke gibt es?

Trotz des federleichten und unerreicht wärmenden Materials ist eine Marmot Daunenjacke nicht für jede Gelegenheit passend. Gerade bei neblig-feuchtem Wetter müssen die Jacken je nach Außenmaterial beim Wärmeerhalt zurückstecken. Unter diesen Umständen ist die Wahl einer Jacke mit Kunstfaserfüllung die bessere Alternative. Das Füllmaterial imitiert das Bauschverhalten von Daunen, ist jedoch deutlich unempfindlicher als diese und trocknet wesentlich schneller. Inzwischen gibt es hochentwickelte Füllungen, die den Naturprodukten kaum noch nachstehen. Auch Marmot hat solche Jacken im Programm und fertigt sie mit der gleichen Sorgfalt und Erfahrung wie jede Daunenjacke. Ein weiteres Video fasst die wesentlichen Unterschiede zwischen den Füllstoffen zusammen:

Was muss man bei der Pflege einer Daunenjacke beachten?

Marmot versieht jede Daunenjacke mit Pflegehinweisen, deren Anwendung die Langlebigkeit der Produkte garantieren. Daunenjacken können in der Waschmaschine bei bis zu 40°C gewaschen werden. Marmot empfiehlt Frontlader und den Einsatz von Pulverwaschmittel, um das Material zu schonen. Auch die maschinelle Trocknung der Daunenjacke ist möglich, dabei sollte jedoch eine niedrige Temperatur gewählt werden. Es kann für das Wiedererlangen einer lockeren Daunenverteilung hilfreich sein, ein paar Tennisbälle in den Trockner zu geben. Bei Nichtverwendung sollte die Daunenjacke ohne Kompression luftig aufgehängt werden.